Monatlicher Nachthimmel

Der Sternenhimmel im Januar 2017

Sterne

Beim Blick nach Norden befinden sich östlich bzw. rechts vom Polarstern die sieben Sterne des Großen Wagens. Diese Sternkonstellation ist Teil des größeren Sternbilds Großer Bär und wird in den nächsten Monaten immer höher am Abendhimmel zu finden sein.

Im Westen steht das ausgedehnte Herbstviereck, das aus den hellsten Sternen der Sternbilder Pegasus und Andromeda aufgebaut ist.

Über uns, nahe des Zenit, thronen die Sternbilder Perseus und Fuhrmann sowie das berühmte “Himmels-W” Kassiopeia.

Hoch im Süden zeigt sich der Stier mit seinem rötlichen Auge, dem Sternriesen Aldebaran. Etwas westlicher davon befindet sich das markante Siebengestirn der Plejaden. Unterhalb des Stiers prangt das beeindruckendste Sternbild der Wintermonate: Orion, der Jäger der Antike. Der zentrale Teil, drei nebeneinander liegende helle Sterne, symbolisieren den Gürtel des Helden. Links oberhalb der Gürtelsterne wird die rechte Schulter durch den roten Riesenstern Beteigeuze dargestellt. Schräg gegenüber befindet sich der linke Fuß des Jägers, der bläulich-weiße Stern Rigel. Der hellste Stern des Nachthimmels ist jedoch die rund 9 Lichtjahre entfernte Sonne Sirius im Sternbild Großer Hund, das unterhalb des Orion zu finden ist.

Über dem östlichen Horizont zeigen sich in den Januarabenden schon zwei weitere Sternbilder der Tierkreises: Der Krebs und die Zwillinge mit den Sternen Kastor und Pollux.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • M31: Andromedagalaxie, Entfernung: 2.5 Millionen Lichtjahre

  • M1: Nebel im Sternbild Stier, Ergebnis einer Supernova aus dem Jahr 1054, Entfernung: 6300 Lichtjahre

  • h+Chi Persei: Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre

  • M36/M37/M38: Offene Sternhaufen im Sternbild Fuhrmann, Entfernung ca. 4000 Lichtjahre

  • M42: Orionnebel, Entfernung: 1300 Lichtjahre Eskimonebel

  • NGC2392: Eskimonebel, planetarischer Nebel im Sternbild Zwillinge, Entfernung: 5000 Lichtjahre

  • M81: Bodes Galaxie, Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 12 Mio. Lichtjahre

  • M82: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 14 Mio. Lichtjahre

 

Planeten

Der Planet Merkur erreicht am 19.01. seinen größten westlichen Winkelabstand zur Sonne (größte westliche Elongation). Es ergibt sich eine Morgensichtbarkeit.
Vom 06.01. bis zum 23.01. steht er zu Beginn der bürgerlichen Dämmerung - wenn die Sonne noch 6° unter dem Horizont steht - schon in einer Höhe von mehr als 5° über dem Horizont.
Am Besten mit Hilfe eines Fernglases, sollte man das Lichtpünktchen am Südosthorizont aufspüren können, bevor der Planet wieder von der hellen Morgendämmerung verschluckt wird. Die Helligkeit des Merkurs steigt im Laufe dieser Mogensichtbarkeit von +0,8mag auf etwa -0,2mag, wobei er durch die dichten Luftschichten am Horizont wieder einiges an Helligkeit einbüßt.

Die -4.5mag helle Venus bleibt unübersehbar Abendstern am südwestlichen Abendhimmel. Am 12.01. erreicht sie mit 47,1° ihre größte östliche Elongation (Winkelabstand zur Sonne). Dabei rückt sie am Himmel immer weiter nach Osten auf den Planeten Mars zu. So könnte sich am 31. Januar ein schönes Bild am Himmel ergeben, wenn sich die schmale Mondsichel zu den zwei Planeten gesellt.

Mars findet man unweit der Venus am Abendhimmel. Der "rote Planet" entfernt sich immer weiter von der Erde, so dass seine Helligkeit im Laufe des Monats von 0,9 auf 1,1mag zurückgeht. Selbst mit einem Teleskop sind, auf dem bis Monatsende auf etwa 5,1 Winkelsekunden schrupfenden Planetenscheibchen, keine Einzelheiten mehr erkennbar.

Der Riesenplanet Jupiter ist der Planet der zweiten Nachthälfte. Er steht im Sternbild Jungfrau unweit des hellen Stern Spika. Er geht -2,1mag hell am Monatsanfang gegen 01:30 Uhr auf. Bis Monatsende verfrüht sich sein Aufgang bis auf 23:36 Uhr. Er ist nach Sonne, Mond und Venus das vierthellste Gestirn am Himmel und somit am Morgenhimmel nicht zu übersehen.

Der Ringplanet Saturn erscheint im Januar wieder am Morgenhimmel.
Kurz vor 6:30 Uhr geht er am Monatsanfang auf. Der Aufgang des etwa 0,5mag hellen Planeten verfrüht sich dann bis zum Monatsende auf etwa 5:20 Uhr morgens.

Anmerkungen

Alle Zeiten sind in Winterzeit (MEZ) angegeben und beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See. Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.

Der Sternenhimmel im Dezember 2016

Sterne

Am östlichen Horizont zeigen sich bereits einige typische Wintersternbilder: Der Stier mit dem rötlichen Stern Aldebaran und dem auffälligen Siebengestirn (Plejaden). Der Fuhrmann mit der hellen Sonne Kapella und das Sternbild Orion mit den charakteristischen drei Gürtelsternen. Später am Abend zeigen sich auch noch die Zwillinge mit den markanten Sternen Kastor und Pollux.

Blickt man nach oben in Richtung Zenit, fallen zwei Sternbilder besonders auf: Das leicht zu findende “Himmels-W” Kassiopeia und Perseus, der die Form einer Astgabel hat.

Hoch im Südwesten findet man das ausgedehnte Sternbild Pegasus und Andromeda. In dunklen Nächten ohne Mondschein kann man in diesem Himmelsareal auch einen schwachen nebligen Fleck erkennen. Dies ist unsere Nachbargalaxie, die über 2 Millionen Lichtjahre entfernte Andromedagalaxie!

Im Westen verabschieden sich jetzt die Vertreter des Sommerhimmels. Nur noch in den ersten Abendstunden kann man die hellen Sterne des Sommerdreiecks sehen: Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler.

Eine aktuelle Sternkarte für den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See können Sie online auf unserer Homepage abrufen.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • Albireo: Doppelstern im Sternbild Schwan, auffälliger Farbkontrast, Entfernung: 390 Lichtjahre

  • M27: Hantelnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Fuchs, Entfernung: 1.200 Lichtjahre

  • M57: Ringnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Leier, Entfernung: 2.300 Lichtjahre

  • M39: Offener Sternhaufen im Sternbild Schwan, Entfernung: 900 Lichtjahre

  • M15: Kugelsternhaufen im Sternbild Pegasus, Entfernung: 30.000 Lichtjahre

  • M31: Andromedagalaxie, Spiralgalaxie im Sternbild Andromeda, Entfernung: 2,5 Mio. Lichtjahre

  • Gamma Andromedae (Alamak): Doppelstern im Sternbild Andromeda, schöner Farbkontrast, Entfernung: 400 Lichtjahre

  • M33: Spiralgalaxie im Sternbild Dreieck, Entfernung: 3 Mio. Lichtjahre

  • M45: Plejaden, Offener Sternhaufen im Sternbild Stier, Entfernung: 440 Lichtjahre

  • h+Chi Persei: Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre

  • NGC457: Eulenhaufen, Offener Sternhaufen im Sternbild Kassiopeia, Entfernung: 9.000 Lichtjahre

  • M38, M36, M37: Offene Sternhaufen im Sternbild Fuhrmann, Entfernung ca. 4000 Lichtjahre

  • M42: Orionnebel, Entfernung: 1300 Lichtjahre

  • NGC7009: Planetarischer Nebel im Sternbild Wassermann, Entfernung: 2.400 Lichtjahre

  • M1: Krebsnebel, Supernovaüberrest, Entfernung: 6.000 Lichtjahre

  • M81: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 12 Mio. Lichtjahre

  • M82: Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär, Entfernung: 14 Mio. Lichtjahre

Planeten

Der Planet Merkur erreicht am 11. Dezember seine größte östliche Elongation (=größter Winkelabstand) zur Sonne mit 20,8° -  er wird kurzzeitig am Abendhimmel sichtbar. Die beste Beobachtungszeit ist zwischen dem 10. und 20. Dezember ab etwa 17:30 Uhr. Allerdings gewinnt Merkur dabei nur eine maximale Höhe von viereinhalb Grad über dem Südwesthorizont und verschwindet nach wenigen Minuten wieder im horizontnahen Dunst. Der Planet zieht sich dann auch sehr schnell wieder zurück - schon am 28.12. erreicht er seine untere Konjunktion, was bedeutet, dass er genau zwischen Sonne und Erde steht und somit nicht mehr beobachtbar ist.

Die Venus  bleibt  im Dezember Abendstern und dominiert mit ihrer Helligkeit (-4,2 bis -4,4mag) den frühen Abendhimmel. Venus steht am Monatsanfang nur 13° über dem Südwesthorizont, kann diese Höhe bis Monatsende aber auf etwa 24° vergrößern. Sie wechselt um den 7. Dezember vom Sternbild Schütze in den Steinbock. Am Monatsanfang geht sie gegen 19.15 Uhr unter, am Monatsende dann erst gegen 20:30 Uhr.

Mars ist ebenfalls am südwestlichen Abendhimmel sichtbar. Er durchquert im Dezember das Sternbild Steinbock und wechselt am 10. Dezember in den Wassermann. Zu Monatsbeginn geht der "rote" Planet gegen 21:30 Uhr, am Monatsende dann gegen 21:45 Uhr unter.

Der Riesenplanet Jupiter ist der Planet des Morgenhimmels. Er steht derzeit im Sternbild Jungfrau, etwas oberhalb Spica, des hellsten Stern des Sternbilds. Am Monatsanfang geht Jupiter gegen 3:00 Uhr auf, am Monatsende dann aber bereis gegen 1:30 Uhr.

Der Ringplanet Saturn erreicht am 10. Dezember seine Konjunktionsstellung - er befindet sich genau gegenüber der Sonne. Er ist praktisch den ganzen Monat nicht beobachtbar.

Anmerkungen

Alle Zeiten sind in Winterzeit (MEZ) angegeben und beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See. Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.

Der Sternenhimmel im November 2016

Sterne

Der Grosse Wagen hat in dieser Jahreszeit die tiefste Position über dem Nordhorizont. Darüber steht der Polarstern im Kleinen Wagen. Blickt man noch weiter Richtung Zenit, ist das auffällige “Himmels-W” Kassiopeia zu erkennen. In seiner aktuellen Ausrichtung erscheint das Sternbild jedoch als Buchstabe “M”.

In den frühen Abendstunden kann man noch die hellen Sterne des Sommerdreiecks finden: Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler.

Direkt über uns hat das Herbstviereck die zentrale Position des Nachthimmels eingenommen. Es besteht aus den markantesten Sternen des Sternbilds Pegasus.

Im Süden bemerkt man knapp über dem Horizont einen helleren Stern. Es handelt sich hier um die ferne Sonne Formalhaut im Sternbild Südlicher Fisch. Da dieser Stern in unseren Breiten nur Ende des Jahres zu finden ist, wird er auch Herbststern genannt.

Blickt man zum östlichen Himmel, kann man links (nördlich) vom Herbstviereck das Sternbild Andromeda erkennen. Direkt daneben und unterhalb von Kassiopeia befindet sich Perseus, der die Form einer Astgabel hat. Etwas tiefer über dem Horizont zeigen sich schon zwei typische Vertreter der Wintersternbilder: Fuhrmann mit dem hellen Stern Kapella und der Stier mit seinem “blutigem Auge”, dem roten Riesen Aldebaran.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • Albireo: Doppelstern im Sternbild Schwan, auffälliger Farbkontrast, Entfernung: 390 Lichtjahre

  • M27: Hantelnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Fuchs, Entfernung: 1.200 Lichtjahre

  • M57: Ringnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Leier, Entfernung: 2.300 Lichtjahre

  • M39: Offener Sternhaufen im Sternbild Schwan, Entfernung: 900 Lichtjahre

  • M15: Kugelsternhaufen im Sternbild Pegasus, Entfernung: 30.000 Lichtjahre

  • M31: Andromedagalaxie, Spiralgalaxie im Sternbild Andromeda, Entfernung: 2,5 Mio. Lichtjahre

  • M33: Spiralgalaxie im Sternbild Dreieck, Entfernung: 3 Mio. Lichtjahre

  • M45: Plejaden, Offener Sternhaufen im Sternbild Stier, Entfernung: 440 Lichtjahre

  • h+Chi Persei: Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre

  • NGC457: Eulenhaufen, Offener Sternhaufen im Sternbild Kassiopeia, Entfernung: 9.000 Lichtjahre

Planeten

Der Planet Merkur ist im November nicht beobachtbar. Er gewinnt zwar immer mehr Abstand zur Sonne, kann sich aber durch die flache Lage der Ekliptik am Abendhimmel nicht gegen die Dämmerung durchsetzen.

Die -4,2mag helle Venus ist weiterhin Abendstern und wechselt am 9. November vom Sternbild Schlangenträger in den Schützen. Zu Monatsbeginn geht Venus gegen 18:30 Uhr, am Monatsende erst gegen 19:15 Uhr unter. Mit ihrer enormen Helligkeit ist sie am Westhimmel fast nicht zu übersehen.

Mars wechselt  am 8. November vom Schützen ins Sternbild Steinbock. Er geht schon gegen 21:30 Uhr unter - man sollte also die frühen Abendstunden nutzen, den Planeten zu beobachten. Mars entfernt sich nun immer weiter von der Erde - damit geht auch ein Helligkeitsverlust von 0,3mag am Monatsanfang auf 0,6mag am Monatsende einher.

Der Riesenplanet Jupiter ist derzeit im Sternbild Jungfrau am Morgenhimmel zu finden. Mit  -1,8mag ist er nach Sonne und Mond das unübersehbar hellste Objekt am Morgenhimmel. Am Monatsanfang erscheint er ab ca 4:30 Uhr am Horizont, am Maonatsende geht er schon gegen 3:00 Uhr auf.

Der Ringplanet Saturn  nähert sich immer mehr der Sonne und könnte noch, unter günstigsten Bedingungen, am Monatsbeginn in der Abenddämmerung am westlichen Horizont kurz sichtbar werden. Am 10. Dezember erreicht er schon seine Konjunktionsstellung , (Konjunktion: Planet steht von uns aus gesehen genau hinter der Sonne) und wir Anfang nächsten Jahres wieder am Morgenhimmel sichtbar.

Anmerkungen

Alle Zeiten sind in Winterzeit (MEZ) angegeben und beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See. Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.

Der Sternenhimmel im Oktober 2016

Sterne

Der Große Wagen erreicht in den Oktoberabenden seine tiefste Stellung über dem Nordhorizont. Darüber befindet sich der Polarstern in der Konstellation Kleiner Wagen. Blickt man noch weiter nach oben in Richtung Zenit, sieht man das leicht erkennbare “Himmels-W” des Sternbilds Kassiopeia.

Im Westen dominieren noch immer die Sterne des Sommers. Die hellsten von ihnen sind Teil des Sommerdreiecks: Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler.

Am Südhorizont reihen sich bekannte Sternbilder des Tierkreises auf: Steinbock, Wassermann und Fische.

Hoch am östlichen Himmel findet man das ausgedehnte Sternbild des geflügelten Pferdes Pegasus, dessen Körperumrisse auch als das Herbstviereck bezeichnet werden. Direkt daneben, in nördlicher Richtung, zeigt sich das Sternbild Andromeda mit der berühmten Andromeda-Galaxie. Bei ausreichend dunklem Himmel kann man die etwa 2,5 Millionen Lichtjahre entfernte Sterneninsel sogar mit bloßem Auge als schwachen nebligen Fleck erkennen. Etwas tiefer am Osthorizont befinden sich die Sternbilder Perseus, Widder und Fuhrmann mit dem hellen Stern Kapella.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • M13: Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules, Entfernung: 23.000 Lichtjahre

  • M11: Wildentenhaufen, Offener Sternhaufen im Sternbild Schild, Entfernung: 5.600 Lichtjahre

  • M17: Schwanennebel, Galaktischer Nebel im Sternbild Schütze, Entfernung: 4.900 Lichtjahre

  • Albireo: Doppelstern im Sternbild Schwan, auffälliger Farbkontrast, Entfernung: 390 Lichtjahre

  • M39: Offener Sternhaufen im Sternbild Schwan, Entfernung: 900 Lichtjahre

  • M27: Hantelnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Fuchs, Entfernung: 1.200 Lichtjahre

  • M57: Ringnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Leier, Entfernung: 2.300 Lichtjahre

  • M2: Kugelsternhaufen im Sternbild Wassermann, Entfernung: 36.000 Lichtjahre

  • M15: Kugelsternhaufen im Sternbild Pegasus, Entfernung: 30.000 Lichtjahre

  • M31: Andromedagalaxie, Spiralgalaxie im Sternbild Andromeda, Entfernung: 2,5 Mio. Lichtjahre

  • h+Chi Persei: Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre

  • NGC457: Eulenhaufen, Offener Sternhaufen im Sternbild Kassiopeia, Entfernung: 9.000 Lichtjahre

Planeten

Der Planet Merkur ist am Monatsanfang weiterhin ab etwa 5:50 Uhr MESZ am Morgenhimmel, direkt unterhalb dem Sternbild Löwe zu finden. Bis Mitte des Monats verspätet sich aber sein Aufgang so weit, dass er sich  nicht mehr gegen die Dämmerung durchsetzen kann.

Die Venus  ist im Oktober weiterhin Abendstern. Am Monatsanfang, gegen 19:55 Uhr MESZ untergehend, steht sie mit einer Helligkeit von -4 mag am Westhimmel - nur etwa 3,5° über dem Horizont. Der Horizontabstand vergrößert sich bis Monatsende auf etwa 10° wobei der Planet dann gegen 18:30 Uhr MEZ untergeht.

Mars wandert am Abendhimmel rechtsläufig (von Ost nach West) durch das Sternbild Schütze. Am Monatsanfang geht der 0,2mag helle Planet gegen 22:30 Uhr MESZ unter, am Monatsende dann gegen 21:24 Uhr MEZ.

Der Riesenplanet Jupiter ist in der zweiten Oktoberhälfte am Morgenhimmel zu finden. Er wandert rechtsläufig durch das Sternbild Jungfrau. Am 11 Oktober steht er nur 50 Bogenminuten neben dem Planeten Merkur. Der Planet geht an diesem Tag gegen 4:35 Uhr MESZ auf.

Der Ringplanet Saturn, der den ganzen Sommer hindurch sichtbar war, verliert sich im Oktober immer mehr in der Abenddämmerung. Am Monatsanfang geht er gegen 21:34 Uhr MESZ unter, am Monatsende dann schon gegen 18:45 Uhr  MEZ.

 

Anmerkungen

Alle Zeiten beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See.

Beachten sie bitte, dass am Sonntag, 30.10.2014 3:00 Uhr Sommerzeit (MESZ) unsere Uhren wieder um eine Stunde zurück auf 2:00 Uhr Winterzeit (MEZ) gestellt werden.

Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.

Der Sternenhimmel im September 2016

Sterne

Wenn man an einem Spätsommerabend direkt nach oben blickt, fallen drei hellere Sterne auf:
Wega im Sternbild Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler. Die Verbindungslinien dieser Sterne bilden das sogenannte Sommerdreieck. Weiter im Westen findet man Herkules, das leicht zu erkennende Sternbild Nördliche Krone und den hellen Stern Arkturus im Sternbild Bootes.

Verfolgt man das neblige Band der Milchstrasse über Schwan und Adler weiter Richtung Südwesten, so stößt man knapp über dem Horizont auf das Sternbild Schütze, das aufgrund seiner Form im Englischen auch "teapot" (Teekessel) genannt wird. In dieser Blickrichtung befindet sich auch das Zentrum der Milchstraße, unserer Heimatgalaxie.

Bereits sehr hoch im Osten stehen die Sternbilder Pegasus und Andromeda. Vier helle Sterne des Pegasus bilden ein Quadrat, das auch Herbstviereck genannt wird. Direkt darunter können auch die Fische, ein eher unscheinbare Sternbild des Tierkreises, gefunden werden.

Blickt man schliesslich in nördliche Richtung auf das Band der Milchstrasse, erkennt man zunächst das auffällige "Himmels-W", das Sternbild Kassiopeia. Darunter befindet sich Perseus mit den hellen Sternen Mirfak und Algol. Letzterer wird aufgrund seiner schwankenden Helligkeit auch "Teufelsstern" genannt.

Deep Sky Himmelsobjekte

Anbei eine Auswahl von Himmelsobjekten, die im aktuellen Monat mit Teleskopen beobachtet werden können:

  • M13 : Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules, Entfernung: 23.000 Lichtjahre
  • M11 : Wildentenhaufen, Offener Sternhaufen im Sternbild Schild, Entfernung: 5.600 Lichtjahre
  • M17 : Schwanennebel, Galaktischer Nebel im Sternbild Schütze, Entfernung: 4.900 Lichtjahre
  • Albireo : Doppelstern im Sternbild Schwan, auffälliger Farbkontrast, Entfernung: 390 Lichtjahre
  • M27 : Hantelnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Fuchs, Entfernung: 1.200 Lichtjahre
  • M57 : Ringnebel, Planetarischer Nebel im Sternbild Leier, Entfernung: 2.300 Lichtjahre
  • M31 : Andromedagalaxie, Spiralgalaxie im Sternbild Andromeda, Entfernung: 2,5 Mio. Lichtjahre
  • M33 : Spiralgalaxie im Sternbild Dreieck, Entfernung: 3 Mio. Lichtjahre
  • h+Chi Persei : Doppelsternhaufen im Sternbild Perseus, Entfernung: 7300 Lichtjahre
  • NGC457 : Eulenhaufen, Offener Sternhaufen im Sternbild Kassiopeia, Entfernung: 9.000 Lichtjahre

Planeten

Der Planet Merkur wird etwa ab dem 23. September am Morgenhimmel sichtbar. Am Osthorizont, genau unter dem Sternbild Löwe, kann er als -0,7mag helles Pünktchen erspäht werden.
Doch der Planet ist nur für bestenfalls eine halbe Stunde zu sehen, bevor er in der zunehmenden Morgendämmerung verblasst.

Die Venus ist im September in der abendlichen Dämmerung kurz nach Sonnenuntergang zu finden. Doch schon kurz nach Sonnenuntergang verschwindet sie wieder unter den Horizont.

Den Planeten Mars finden wir im September am südöstlichen Horizont zunächst noch im Sternbild Skorpion. Am  02.09. tritt er ins Sternbild Schlangenträger ein und wandert im Laufe des Monats weiter Richtung Osten ins Sternbild Schütze, das er am 21.9. erreicht. Dabei wird der Planet immer dunkler, da er sich von der Erde entfernt. Am Monatsanfang geht Mars kurz vor 23:15 Uhr, am Monatsende dann bereits gegen 22:30 Uhr unter.

Jupiter ist im September leider nicht mehr beobachtbar.

Der Ringplanet Saturn hält sich im September im Sternbild Schlangenträger auf. Am Monatsanfang geht er noch gegen 23:30 Uhr auf, am Monatsende dann schon gegen 21:30 Uhr.  

Anmerkungen

Alle Zeiten sind in Sommerzeit (MESZ) angegeben und beziehen sich auf den Beobachtungsstandort Berg am Starnberger See. Auf eine Beschreibung der Planeten Uranus und Neptun wurde verzichtet, da diese nicht mit bloßem Auge zu beobachten sind.
Achtung:
Beachten Sie bitte, dass unsere Sternwarte in den Monaten September bis März (bedingt durch die Sonnenuntergangszeiten)  Dienstags und Freitags schon ab 20:00 Uhr geöffnet wird!